Willkommen

Die Siegerin unserer Landesgruppen-Schau am 27.04.2019 – die Papillon-Hündin
Borgo’s Sommernachtstraum Emily
Best In Show – Platz 1
Foto/Copyright: Katrin Löwe

Willkommen auf den Seiten der Landesgruppe Franken-Oberpfalz , einer Untergruppe des Verbandes Deutscher Kleinhundezüchter e.V., dem ältesten zuchtbuchführenden Verein für die Rassen innerhalb des VDH.

Oberstes Ziel ist die Zucht von gesunden, typischen und wesensfesten Kleinhunden nach den im jeweiligen FCI-Rassestandard festgelegten Rassemerkmalen.

Foto/Copyright: Michael Hofmann

Unsere Züchter unterwerfen sich mit der Entscheidung, in unserem Verband zu züchten, strengen Regelungen und Kontrollen. Dies beginnt mit der Haltung der Zuchthunde, für die wir eine Integration des Bestandes im häuslich-familiären Umfeld bevorzugen. Bei jeder Wurfabnahme überprüft der Zuchtwart die Haltungsbedingungen sowohl von Mutterhündin und Welpen als auch des Gesamtbestandes. Artgerechte Unterbringung, Ernährung, Pflege und Prägung der Welpen sind die wichtigsten Grundlagen für einen später problemlosen, leicht zu erziehenden Familienhund.

Foto/Copyright: Sandra Schlecht

Jeder Welpe wird anlässlich der Wurfabnahme vom zuständigen Zuchtwart eingehend inspiziert. Vor der Wurfabnahme müssen die Welpen ordnungsgemäß von einem Tierarzt untersucht, geimpft und gechipt werden. Der Zuchtwart bestätigt darüber hinaus die ordnungsgemäße Aufzucht. Bestehende Auffälligkeiten bei den Welpen werden im Wurfabnahmebericht (den Sie beim Züchter gewiss gerne einsehen können) festgehalten und auf der Ahnentafel vermerkt. Bei Abgabe des Welpen muss die erfolgte Grundimmunisierung (Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose) mindestens 10 Tage alt sein, sonst besteht noch kein wirksamer Schutz gegen diese Infektionskrankheiten, und der Welpe wird dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt! Tollwut-Impfungen werden bei Zwerghunden erst nach dem 5. bis 6. Lebensmonat empfohlen, diese liegen dann in der Verantwortung des neuen Besitzers.

Die Qualifikation der Zuchttiere erfolgt mittels einer Zuchtzulassungsprüfung (ZZP). Grundlage hierfür ist eine Ausstellungsbewertung mit einem Formwert von mindestens „sehr gut“. Damit kann ein Hund zur ZZP vorgestellt werden, bei der zwei Richter den Hund in allen Teilen beurteilen. Neben der bestandenen ZZP müssen vor Zuchteinsatz für alle Rassen Patella-Atteste vorgelegt werden. Weitere Gesundheitsatteste für einzelne Rassen mit genetischen Dispositionen für bekannte Erbkrankheiten sind für Deckrüden einmal jährlich, für Hündinnen ca. 4 Wochen vor dem Belegen vorzulegen. Augenuntersuchungen (PRA, Katarakt) für Papillons, Phalènes, Havaneser und Löwchen, Herzuntersuchungen für Cavaliere. Die Untersuchungsergebnisse müssen ohne Befund sein, sonst kann auch ein Zuchttier mit gültiger Zuchtzulassung nicht weiter zur Zucht eingesetzt werden!

Foto/Copyright: Irena Skarabela

Für unsere Züchter sollte es selbstverständlich sein, dass sie ihren Welpenbesitzern auch über den Zeitpunkt der Welpenabgabe hinaus, wann immer notwendig, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sei es in den ersten Tagen der Eingewöhnung des neuen Familienmitgliedes, bei Rückfragen zu Fütterung und Erziehung oder bei sonstigen Fragen oder Problemen, die im späteren Hundeleben auftreten können.

Vielleicht möchte ein Hundebesitzer später seinen Hund auch ausstellen, an Hundesportaktivitäten teilnehmen oder sogar mit ihm züchten. Bei all diesen Vorhaben wird Ihr Züchter der erste Ansprechpartner für Sie sein, der Ihnen gerne Auskunft gibt zu Ausstellungsterminen, notwendigen Vorbereitungsmaßnahmen für Ausstellungen oder Erläuterungen der Voraussetzungen, die für einen Zuchteinsatz notwendig sind.